Archive for the ‘Franken 1’ Category

Von Bayreuth aus in die Fränkische Schweiz 7

Forchheim Forchheim war ein weit nach Osten vorgeschobener Stützpunkt des Frankenreichs. Königshof und Pfarrei sind merowingische Gründungen, vermutlich des 7. Jh., und werden deutlich 805 in einem Kapitular Karls des Großen als Etappenstation während seines böhmischen Feldzugs genannt. Bereits 890 wird die Kirche St. Martin erwähnt, die Otto II. 976 dem Bistum Würzburg schenkte. Kaiser […]

Von Bayreuth aus in die Fränkische Schweiz 6

Von Gößweinstein kann man dem Ailsbachtal nach Nordosten bis zur Burg Rabenstein, die bis ins 12. Jh. zurückreicht, und der Sophienhöhle folgen oder östlich dem Püttlachtal bis Tüchersfeld mit dem ehemaligen Judenhof (17./18. Jh.), der das Fränkische- Schweiz-Museum beherbergt, und Pottenstein mit der Burg (vorwiegend 15./16. Jh.), der Pfarrkirche St. Bartholomäus (12.-15. Jh.) und der […]

Von Bayreuth aus in die Fränkische Schweiz 5

Das Wiesenttal und die Fränkische Schweiz Um von Sanspareil ins Wiesenttal zu gelangen, nehmen wir die Straße nach Freienfels, dessen alte Burg hoch über dem Ostufer der Wiesent, seit ca. 1300 im Besitz der Edelfreien von Aufseß, 1693- 1701 von Carl Sigmund von Aufseß durch einen barocken Neubau ersetzt wurde. Die Erkundungsfahrt durch den Jura […]

Von Bayreuth aus in die Fränkische Schweiz 4

Südlich von Bayreuth liegt an der B 2 die kleine Stadt Creußen am Ostufer des Roten Mains. Der Ort gehörte einst Hezilo von Schweinfurt und war sein Hauptquartier bei seinem Aufstand gegen Kaiser Heinrich II., der nach seinem Sieg Creußens Befestigungen schleifen ließ (1003). Über die Staufer kam der Ort 1251 als Lehen an die […]

Von Bayreuth aus in die Fränkische Schweiz 3

War Wilhelmine beim Alten Schloss der Eremitage noch an eine frühere Bausubstanz gebunden, so konnte sie beim Neuen Schloss in der Eremitage nach ihren Vorstellungen Vorgehen, die den etwas trockenen Saint-Pierre beflügeln konnten. Er baute zusammen mit Gontard 1749-53 einen Halbkreis, der sich mit Arkaden öffnet, die auf Doppelsäulen ruhen. Im Scheitel ist der Halbkreis […]

Von Bayreuth aus in die Fränkische Schweiz 2

Das Ergebnis ist ein lang gestreckter, dreigeschossiger Trakt mit einem vorgezogenen Mittelbau und zwei, ursprünglich nur zweigeschossigen Flügeln. Der Mittelbau ist besonders reich gegliedert: Uber einem rustizierten Untergeschoss erhebt sich das Hauptgeschoss mit drei hohen Rundbogenfenstern zwischen Vorgesetzten korinthischen Säulen, die über ihrem Gebälk je eine barocke Figur über die Dachzone hinauftragen. Im Kontrast zu […]

Von Bayreuth aus in die Fränkische Schweiz

Bayreuth Entwickelt hat sich die Stadt aus einer neuen Ansiedlung der Andechs-Meranier Mitte des 12. Jh. Sie kam 1248, beim Zerreißen der Andechser Erbschaft, an die Zollern, die Burggrafen von Nürnberg, und blieb bis 1806 in ihrem Besitz, als auf Napoleons Geheiß das Fürstentum Bayreuth an Bayern fiel. Von den Hussiten 1430 zerstört, erholte sich […]

Zum Frankenwald und ins Fichtelgebirge 5

Lange bevor Bad Alexandersbad (westlich von Marktredwitz) entstand, entdeckte ein Knecht namens Lippert eine Quelle und brachte das Wasser seinem erkrankten Bauern in Sichersreuth. Das war 1734. Zehn Jahre später erfuhr Markgraf Friedrich von Brandenburg-Bayreuth (1711-63) davon, sodass bald ein erster Badebetrieb beginnen konnte. Doch erst unter Markgraf Carl Alexander (1736-1806) wurde der Badeort entscheidend […]

Zum Frankenwald und ins Fichtelgebirge 4

Über die B 289 gelangen wir in die Stadt Münchberg, wo wir einen Blick auf die evangelische Stadtpfarrkirche werfen, die reinste Neugotik repräsentiert (1867-72). Die Friedhofskirche ist hingegen ein Saalbau der Jahre 1746/47 mit einem Portal von 1556. Auf dem Weg nach Weißenstadt (südöstliche Richtung) sollte man den kleinen Ort Steitau nicht aussparen. Er liegt […]

Zum Frankenwald und ins Fichtelgebirge 3

Kulmbach und die Plassenburg Fahren wir, von Kronach kommend, nach Kulmbach hinein, das am östlichen Rand des Frankenwalds liegt, fallen uns zwei ganz verschiedene Wahrzeichen auf: die Plassenburg oberhalb der Stadt nahe dem Zusammenfluss von Weißem und Rotem Main- beim Schloss Steinenhausen (1720-24) – sowie die Bierbrauereien. Das Bierbrauen geht in der 1035 erstmals genannten […]