Archive for the ‘Franken 3’ Category

Von der Altmühl über die Frankenhöhe bis zum Steigerwald 8

Würzburger Tor in Uffenheim – gesehen von der alten Post Uffenheim Uffenheim (nach dem Personennamen >Uffo<) liegt von Bad Windsheim aus in nordwestlicher Richtung und ist eine fränkische Siedlung des 6. Jh., die im 13. Jh. an die Hohenlohe kam, welche den befestigten, stadtähnlichen Ort 1378 aufgrund finanzieller Probleme an die Burggrafen von Nürnberg abgeben […]

Von der Altmühl über die Frankenhöhe bis zum Steigerwald 7

Bad Windsheim Die Siedlung, aus einem Königshof gewachsen, kam als Erstausstattung 741 ans Bistum Würzburg. Nach 1200 legte das Hochstift Würzburg den Ort zum Schutz einer Befestigung im Aischtal an. 1280 zur Stadt erhoben, war Windsheim ab 1433 freie Reichsstadt und wurde nach 1379 mit einem erweiterten Mauerring umgürtet. 1810 fiel Windsheim an Bayern; im […]

Von der Altmühl über die Frankenhöhe bis zum Steigerwald 6

Schloss Schillingsfürst Die heutige Anlage ist drei früheren Burgen nachgefolgt, die in verschiedenen Kriegen zerstört wurden, so etwa im Bauernkrieg (1525) und im Dreißigjährigen Krieg (1632). Danach waren Frankenheim (Name der Talsiedlung) und Schillingsfürst (Siedlung um die Burg) so entvölkert, dass die Hohenlohe Siedler mit Vergünstigungen anlockten; sie erhielten z. B. 1757 unentgeltlich Land und […]

Von der Altmühl über die Frankenhöhe bis zum Steigerwald 5

Feuchtwangen Kernzellen der Siedlung waren ein fränkischer Königshof und ein karolingisches Kloster, das 817 erwähnt wird. 1197 wurde es in ein Ko 1 legiatstift umgewandelt, dessen Chorherrn in eigenen Häusern wohnten, die rings um die Stiftskirche gebaut worden waren. Die bürgerliche Siedlung wird erstmals 1241 Stadt genannt und kann sich nach dem Untergang der Staufer […]

Von der Altmühl über die Frankenhöhe bis zum Steigerwald 4

Dinkelsbühl  Die ehemalige Reichsstadt Dinkelsbühl Westlich von Weißenburg und Gunzenhausen und dem bei Wassersportlern beliebten Fränkischen Seenland liegt Dinkelsbühl. In der Niederung und an einer Furt über die Wörnitz entstand die Siedlung eines legendären Dingolt, auf den man den Ortsnamen zurückführt (928 als Oppidum bezeugt). Der Name könnte aber auch auf den Dinkel-Anbau zurückgehen. Im […]

Von der Altmühl über die Frankenhöhe bis zum Steigerwald 3

Pappenheim Nur wenige Kilometer flussaufwärts umschließt eine enge Schleife der Altmühl die Stadt Pappenheim, die 802 in einer Schenkungsurkunde an das Kloster St. Gallen erstmals erwähnt wird. Pappenheim war der Sitz eines gleichnamigen Geschlechts von Reichsmarschäl- len, deren Aufstieg zur Zeit der Kreuzzüge begann und die durch ein von Marschall Gottfried Heinrich von Pappenheim im […]

Von der Altmühl über die Frankenhöhe bis zum Steigerwald 2

Weißenburg Ellinger Tor zu Weißenburg Kommt man von Ellingen auf Weißenburg zu, dann weist das mittelalterliche Ellinger Tor den Zugang zur Stadt. Gebaut wurde das Tor im 14. Jh. samt weiterer Tore und zahlreicher Wehrtürme, als das erweiterte Weißenburg ummauert wurde (14./15. Jh.). Dank ihrer Kaisertreue hatte die Stadt zunehmend Vorrechte erhalten und von Ludwig […]

Von der Altmühl über die Frankenhöhe bis zum Steigerwald

Nach Ellingen gelangen wir von Ansbach aus über die B 13 und die Stadt Gunzenhausen mit ihrer erwähnenswerten dreischiffigen evangelischen Stadtpfarrkirche (vor allem 15. Jh.) und ihren drei erhaltenen Türmen der Stadtbefestigung (Färber-, Storchen- und Blasturm; 14./15. Jh.). Von der Decke der Spitalkirche (1352 errichtet, Anfang des 17. und 18. Jh. erneuert) prangt farbenprächtig das […]

Im Ansbacher Land 5

An der Fränkischen Rezat liegt Spalt, wohl seit dem 8. Jh. Mittelpunkt des bekanntesten fränkischen Hopfenanbaugebiets. Das Stadtbild wird daher von stattlichen Hopfenhäusern beherrscht, auf deren steinernen Untergeschossen hohe Fachwerkgiebel aufsitzen, in deren fünf oder gar sechs Böden, die durch horizontale Gauben belüftet werden, die wertvolle Dolde trocknen kann. Ein großer Bau ist das ehemalige […]

Im Ansbacher Land 4

Beachtenswert im Inneren sind der Festsaal mit den Stuckmarmorwänden von Johannes Schnell, dem Stuck von Diego Carlone und einem Deckenfresko von Carlo Carlone (alles 1735-37), die Räume des Markgrafen (Carl Wilhelm Friedrich) oder die Räume der Markgräfin (Friederike Luise), etwa das Spiegelkabinett (1740), das Gobelinzimmer (1763) oder der Kachelsaal (1763/64), dessen Wandplättchen in der eigenen […]