Archive for the ‘REISEN IN FRANKEN’ Category

Ins fränkische Weinland 3

Nördlich Kitzingen bewahrt das Städtchen Dettelbach noch den größten Teil seiner Stadtmauer (15./16. Jh.) und ein Rathaus (1512), das über dem Schnepfenbach gebaut ist, samt einer Durchfahrt, an der einst die Kaufgewölbe lagen. Die Stadtpfarrkirche St. Augustinus auf dem einstigen Burgplatz besitzt einen Kirchturm von 1444 mit einem schmalen Treppentürmchen, das zum Glockenturm führt. Die […]

Ins fränkische Weinland 2

Noch im Vorland des Steigerwalds liegt Prichsenstadt, einst ein Außenposten der Markgrafschaft Ansbach, rings vom Hochstift Würzburg umgeben. Der Freihof wurde zum Ärger der Fürstbischöfe ein Asyl für Verfolgte; 1586 nahm das Städtchen 29 Familien aus Gerolzhofen auf, die evangelisch bleiben wollten. Das äußere Tor der Vorstadt, von dicken Rundtürmen flankiert, ist malerisch. Reizvoll ist […]

Ins fränkische Weinland

Seit über 1200 Jahren wird an Main, Tauber und Saale, an den Hängen des Steigerwaldes und des Spessarts Wein angebaut. Zwar zählt dieses Anbaugebiet mit 6500 ha Rebfläche zu den kleinen in Deutschland, liegt aber mit Qualitätsweinen an der Spitze. Unsere Route führt von Würzburg aus vornehmlich zu den Kunstwerken, aber auch zu den Winzerorten […]

Nach Schweinfurt und in die Haßberge 4

Burgen und Schlösser der Haßberge Die Haßberge und ihre nähere Umgebung sind reich besetzt mit Schlössern und Burgruinen. Sofern diese nicht an anderer Stelle erwähnt sind, sollen hier noch einige exemplarisch benannt werden. Sommer in den Haßbergen Von Hofheim (Pfarrkirche des 16. Jh.) am Westrand des Naturparks Haßberge ausgehend, treffen wir direkt oberhalb auf das […]

Nach Schweinfurt und in die Haßberge 3

Die Ritterkapelle östlich der Stadtmauer wurde 1455 vollendet. Sie ist eine spätgotische Anlage mit einem Schiff und eingezogenem Chor, an den ein nicht vollendeter Turm angebaut wurde. Die Rippenpaare, die das lichte Chorgewölbe tragen, kreuzen sich am Gewölbefuß. Die Rippenschnitte tragen vierpassförmige Steine, die nach dem Wappen des Bischofs Johann von Grumbach (reg. 1455- 66) […]

Nach Schweinfurt und in die Haßberge 2

Schweinfurt Der Ort wird Mitte des 8. Jh. im Codex Edelini als >Suinvuurde< erwähnt, wobei >swin< der Sumpf ist. Im 10. Jh. war die Siedlung im Besitz der mächtigen Markgrafen von Schweinfurt; nach deren Erlöschen 1057 geriet sie mit einem Kloster an das Hochstift Eichstätt, das den Außenposten Ende des 13. Jh. an den Deutschen […]

Nach Schweinfurt und in die Haßberge

Die gewundene Straße folgt den Schleifen der Pleichach, die, in Würzburg in Röhren gefasst, dem Main zufließt. Die katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul von Rimpar hat einen frühgotischen Turm. In der Turmhalle wurden sieben Grabdenkmäler der Herren von Grumbach aufgestellt. Das Denkmal für Eberhard von Grumbach (f 1487) gilt als frühe Arbeit Tilman Riemenschneiders. […]

Vom Main zu den Bädern an der Rhön 5

Östlich der Stadt am Fuß der Salzburg liegt Bad Neuhaus, das eigentliche Kurviertel; erst nach dessen Eingemeindung 1934 kann sich Neustadt ebenfalls Bad nennen. Das dreiflügelige Schloss, das Enrico Todosci errichtete, ist heute Kurhaus und Schlosshotel mit vorzüglicher Stuckatur, die 1776 erbaute Schlosskapelle wurde im Rokoko ausgestattet. Die kohlensäurehaltigen Kochsalzquellen wurden 1853 erschlossen. Sole- und […]

Vom Main zu den Bädern an der Rhön 4

Als Otto I. und Beatrix von Botenlauben sich aus der Welt zurückgezogen hatten, stifteten sie 1231 oberhalb von Aschach das Zister- zienserinnenkloster Frauenroth. Angeregt dazu waren sie wahrscheinlich durch die hl. Hedwig von Schlesien, die Tante Ottos, die mit ihrem Brautschatz das Kloster Trebnitz gestiftet hatte. Die Baukosten brachte das Paar auf, nachdem sie ihre […]

Vom Main zu den Bädern an der Rhön 3

Bad Kissingen Während vor ca. 100 Millionen Jahren die Alpen gefaltet wurden, drang flüssige Lava durch den Buntsandstein der Rhön und erkaltete zu einer Decke von Basalt. Dabei drang durch feine Poren mineralreiches Wasser an die Oberfläche. Früh schon waren die Kissinger Salzquellen bekannt und noch im Mittelalter nutzten die Einheimischen die kohlensäurereichen und eisenhaltigen […]